Nachbericht: Orchesterfahrt 2026
Freitag, 20. März: Ein vollbesetzter Bus, der Frachtraum voll mit Instrumenten und noch ein Zusatztaxi mit Anhänger für das Schlagwerk. Und Abflug! Mit fast allen Musikern - vom Jubo-Nachwuchstalent bis zum Altmeister der bairischen Besetzung - ging es auf zu einem Orchesterwochenende in die Jugendsiedlung Hochland in Königsdorf zwischen Bad Tölz und Wolfratshausen.
Unsere Mission: Vorbereitung auf das Jubiläumskonzert im Juni. 20 Jahre Blasmusik Hohenkammer! Die Probenaufteilung für die unterschiedlichen Besetzungen war diesmal eine Königsdisziplin. Denn einige unserer Musiker musizieren sowohl im Jubo als auch in der Blasmusik oder der Delegation. Hermine Grangers Zeitumkehrer aus Harry Potter wäre hier wirklich eine Hilfe gewesen!
Ein besonderes Erlebnis war es jedoch, in großer Runde mit rund 50 Musikerinnen und Musikern gemeinsam zu musizieren - Jung und Alt, zum ersten Mal vereint in einem gewaltigen Klangkörper. Absoluter Gänsehaut-Alarm: das erste Anspielen des neuen Jubiläumsmarsches. Ein echtes Highlight, komponiert von unseren „Jungs aus der Baroneßstraße“.
Schon mal eine Bourrée getanzt? Ein französischer Reihentanz: „auseinand’ und wieder zam, und durcheinander durch – und wieda z’ruck“. Das war unser Eisbrecher beim Tagesausklang am Freitag. Und überhaupt hatten wir uns wieder ein abwechslungsreiches und tolles Rahmenprogramm überlegt.
Am Samstagnachmittag entführte uns Mathias auf einen Erlebnisspaziergang in die Natur. Dort warteten verschiedene Gruppenspiele auf uns. So sollten wir bei einer Aufgabe das Blasmusiklogo aus Ästen, Blättern und anderen Fundstücken formen.
Und abends mutierte unser Saal zur Showbühne. Joni und Flo moderierten ein buntes Programm: „Bodypercussion mit Bernie“, „Heislers Pfronis gejodelte Flättn“, ein „Gruppenspiel mit Franz“, eine „Plattlergruppe mit Xave“, „Die Saga vom Jaga“ und vieles mehr!
Danach ging es ins improvisierte „Stüberl“. Bei Kaltgetränken und Jam-Session wurde es richtig gemütlich. Die größte diplomatische Herausforderung des Abends? Die Bettgehzeiten der Jugend. Vor allem, weil um Mitternacht ein Geburtstag anstand. Sagen wir so: Mit einer strategisch klugen „Zeitverschiebung“ klappte das Ständchen dann doch noch perfekt.
Und wer dachte, wir würden am Sonntag ausschlafen, hatte die Rechnung ohne unsere Jugend gemacht. Um 7:15 Uhr zog das Weckteam mit Blechmusik durch die Gänge. Schlaf wird sowieso überbewertet! Nach dem Frühstück und dem letzten musikalischen Feinschliff reflektierten wir die Tage im Atrium und schossen noch ein Gruppenfoto. Sowohl unsere Jugend als auch die Erwachsenen waren sich einig: Das generationenübergreifende Zusammenwirken hat hervorragend funktioniert und sollte unbedingt wiederholt werden!
