Nach­be­richt: Fest­abend 20 Jahre Blas­mu­sik Hohenkammer

Ein­hei­zen muss­ten wir unse­ren Gästen eigent­lich nicht mehr. Bei über 30 Grad Außen­tem­pe­ra­tur luden wir im Juni zu unse­rem Jubi­lä­ums­abend in der ehe­ma­li­gen Reit­hal­le im Schloss Hohen­kam­mer. Und trotz des tro­pi­schen Wet­ters und einem WM-Grup­pen­spiel der deut­schen Natio­nal­mann­schaft folg­ten zahl­rei­che Gäste unse­rer Ein­la­dung.
Mit dem Gföl­ler Marsch zogen zu Beginn über 72 aktive Musi­ke­rin­nen und Musi­ker auf die Bühne – ein beein­dru­cken­des Erleb­nis für Zuschau­er und Musi­zie­ren­de gleichermaßen.

Vor allem, wenn man bedenkt, wie alles vor über 20 Jahren ange­fan­gen hat – näm­lich mit fünf Musi­ke­rin­nen und Musi­ker. 2004 fei­er­te der dama­li­ge Pfarr­ver­bands­lei­ter Pfar­rer Hoska seinen Abschied. Ihm zu Ehren fand sich eine kleine Gruppe von Musik­be­geis­ter­ten, um die Ver­an­stal­tung musi­ka­lisch zu umrah­men. Was eigent­lich eine ein­ma­li­ge Sache sein sollte, wurde zum Selbst­läu­fer. Denn eine eigene Blas­mu­sik im Ort hat Hohen­kam­mer offen­bar noch gefehlt. Und so kamen zwei Jahre später 10 Grün­dungs­mit­glie­der zusam­men, um aus diesem “gschlam­per­ten Ver­hält­nis” einen eige­nen Verein zu gründen.

Der Rest ist Geschich­te… Neu­jahrs­se­re­na­den, Pfarr­fest, Schüt­zen­grill­fest, Krie­ger­jahr­tag, Volks­trau­er­tag und noch vieles mehr ist mitt­ler­wei­le nicht mehr ohne die Blas­mu­sik denk­bar. Aus 5 wurden mitt­ler­wei­le fast 100 aktive Musi­ke­rin­nen und Musi­ker, die in fünf unter­schied­li­chen Grup­pie­run­gen mit­ein­an­der musi­zie­ren. Dabei geht es uns nicht nur um das Musik machen, son­dern auch um Zusam­men­halt – ganz nach unse­rem Motto “weil Heimat Gemein­schaft braucht”.

Die unter­schied­li­chen Beset­zun­gen zeig­ten bei unse­rem Jubi­lä­ums­kon­zert auf der Bühne ihr Können. In kurzen Blocks traten die Kon­zert­be­set­zung, die Dele­ga­ti­on, die baye­ri­sche Beset­zung, das Jugend­blas­or­ches­ter (Jubo) mit dem Jugend­nach­wuchs­or­ches­ter (Juno) auf. Zum großen Finale kamen noch einmal alle auf die Bühne – es war­te­te nichts Gerin­ge­res als eine Welt­ur­auf­füh­rung auf die Zuschaue­rin­nen und Zuschauer.

Denn zum Jubi­lä­um kom­po­nier­ten Bern­hard, Robert und Flo­ri­an Mot­tin­ger einen eige­nen Marsch für die Blas­mu­sik – den Glonn­ta­ler Traum. Einen Satz der Noten des Mar­sches über­ga­ben sie sym­bo­lisch dem Zwei­ten Bür­ger­meis­ter Micha­el Loy. Auf dass sie einen Ehren­platz im Rat­haus finden mögen.
Der tosen­de Applaus nach dem Schluss­ak­kord zeigte: Ja, auch ein eige­ner Marsch hat der Gemein­de offen­bar noch gefehlt.

Rich­tig Par­ty­stim­mung kam dann mit der Band HeToRo auf, die eben­falls ihr 20-jäh­ri­ges Jubi­lä­um fei­er­ten und die auch schon bei unse­rem zehn­jäh­ri­ges Jubi­lä­um mit von der Partie waren.
Wir freuen uns auf die nächs­ten Jahre und möch­ten uns an dieser Stelle noch­mal bei allen Mit­glie­dern, För­de­rern und Fans der Blas­mu­sik für die Unter­stüt­zung in den letz­ten 20 Jahren bedan­ken. Ohne Sie wären wir nie zu dem Verein gewor­den, der wir jetzt sind.

Bilder vom Fest­abend finden Sie in unse­rem Foto­al­bum.