Das Musik­jahr 2025

Neu­jahrs-Sere­na­de 2025

Bella Italia

Das Musik­jahr 2025 begann - wie es sich gehört - am 5. Januar, und zwar mit unse­rer Neu­jahrs-Sere­na­de - dies­mal unter dem Motto “Bella Italia” und einem Pro­gramm voller Musik und medi­ter­ra­nem Charme.

Unter der Lei­tung von Helmut Frank eröff­ne­te das Orches­ter das Kon­zert fei­er­lich mit der Marcia Ita­lia­na. Anschlie­ßend bega­ben wir uns mit Ita­li­an Holi­day auf eine musi­ka­li­sche Reise nach Vene­dig und stol­per­ten dabei von einer klang­vol­len Sehens­wür­dig­keit zur nächs­ten. Capric­cio Ita­li­en brach­te lei­den­schaft­li­che und dra­ma­ti­sche Töne ins Pro­gramm, wäh­rend Der Pate uns in die düs­te­re Welt des Unter­grunds ent­führ­te. Und mit Il Bar­bie­re di Sivi­glia … Moment mal … Ach, das spielt doch eigent­lich keine Rolle! Ob Vene­dig oder Sevil­la - Haupt­sa­che Italien!

Die große Büh­nen­show hätte jedem Opern­haus zur Ehre gereicht. Kilian Fetsch und Mela­nie Lech­ner führ­ten mit Witz und Charme durch das Rah­men­pro­gramm, das an ein Thea­ter­stück erin­ner­te. Dazu ein eif­ri­ger Piz­za­fah­rer, sin­gen­der Gon­do­lie­re, char­man­ter Kell­ner und über­mo­ti­vier­ter Cara­bi­nie­re alias Claus Kreit­mei­er - das Publi­kum kam aus dem Lachen nicht mehr heraus.

Musi­ka­lisch erklan­gen zudem Vene­zia, ein Marcia Mili­t­are Ita­lia­na, Nessun Dorma von Puc­ci­ni und das Medley Eros Ramaz­zot­ti in Con­cer­to.

Zum Abschluss gabe es noch eine mit­rei­ßen­de Zugabe: Sarà perché ti amo, gesun­gen von Vero­ni­ka und Johan­na Neu­mei­er sowie Flo­ri­an und Robert Mot­tin­ger. Die Stim­mung in der Mehr­zweck­hal­le war aus­ge­las­sen, das Publi­kum sang und klatsch­te begeis­tert mit.

Ein Kon­zert, das nicht nur musi­ka­lisch, son­dern auch humo­ris­tisch ein wahres Meis­ter­werk war! Bella Italia in Hohen­kam­mer - wer nicht dabei war, hat defi­ni­tiv etwas ver­passt. Arri­ve­der­ci bis zum nächs­ten Jahr!

Wei­te­re Bilder finden Sie in unse­rem Foto­al­bum
Hier der Bericht des Frei­sin­ger Tag­blatts vom 10.01.2025

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Vor­be­rei­tung auf die Sommersaison

Proben und Aufwärmphase 

Man könnte meinen, dass es in einer Blas­ka­pel­le im Winter eher ruhig zugeht, doch das Gegen­teil ist der Fall. Gerade die ruhi­ge­ren Wochen am Jah­res­an­fang bieten die ideale Gele­gen­heit, das Reper­toire zu erwei­tern und bekann­te Stücke auf­zu­po­lie­ren. Unser musi­ka­li­scher Leiter für das baye­ri­sche Pro­gramm, Mathi­as Wiener, hatte dafür bereits früh­zei­tig einen detail­lier­ten “Schlacht­plan” ausgearbeitet.

Um effek­tiv an den musi­ka­li­schen Fein­hei­ten zu feilen, teil­ten wir uns in den Proben in Instru­men­ten­grup­pen auf. Als Quar­tie­re für die Klein­grup­pen dien­ten neben der Schule auch das Sport­heim und erst­mals die Baro­ness-Villa, wäh­rend die Per­cus­sion-Gruppe in Unter­wohl­bach Quar­tier bezog. Natür­lich kam auch der Team­geist nicht zu kurz: Ein gemein­sa­mer Bow­lin­ga­bend war erst­mals Bestand­teil unse­res “Auf­wärm­trai­nings” (Pins tref­fen statt Töne) und stärk­te den Zusam­men­halt für die kom­men­de Saison.

Den ersten offi­zi­el­len Ein­satz des Jahres bestrit­ten wir am 11. Januar an der Seite der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Hohen­kam­mer. Nach der Abend­mes­se beglei­te­ten wir die Mit­glie­der der Flo­ri­ans­jün­ger in einem kurzen Umzug durch den nächt­li­chen Ort - von der Kirche hin­un­ter zum Sport­heim zu ihrer Jahreshauptversammlung.

Der Febru­ar führte uns mit einer Beer­di­gung und zwei Geburts­tags­ständ­chen bereits hinein in den musi­ka­li­schen Alltag. Ein erster bai­ri­scher Auf­tritt erwar­te­te uns beim Paten­bit­ten der FFW Sünz­hau­sen mit der FFW Gre­merts­hau­sen: In klei­ner For­ma­ti­on beglei­te­ten wir den Einzug ins Pfarr­heim. Dort sorg­ten wir für die weiß-blaue Umrah­mung des Abends, der von Kilian Fetch mit rhe­to­ri­scher Bril­lanz mode­riert wurde.

Am 8. März trafen wir uns im OHA zu unse­rer jähr­li­chen Jah­res­haupt­ver­samm­lung, dies­mal sogar mit einer klei­nen musi­ka­li­schen Dar­bie­tung unse­rer jungen “Dele­ga­ti­on”.

Im späten April war die Schon­frist end­gül­tig vorbei. Der 27. April for­der­te uns gleich dop­pelt: Vor­mit­tags ver­lie­hen wir dem Geden­ken zum Krie­ger­jahr­tag einen wür­di­gen Rahmen, und am Spät­nach­mit­tag eröff­ne­ten wir die Bier­gar­ten­sai­son in Hohen­kam­mer. Sowohl unsere Musi­ker als auch viele Gäste aus Nah und Fern ver­brach­ten einen wun­der­schö­nen ersten Abend im Schloss­bier­gar­ten.

Der 1. Mai stand ganz im Zei­chen des Sport­ver­eins Hohen­kam­mer. Wir beglei­te­ten das Mai­baum­auf­stel­len durch die Kinder und Jugend­li­chen des Ver­eins. Bei dieser Gele­gen­heit ver­ab­schie­de­ten wir auch offi­zi­ell den lang­jäh­ri­gen Wirt des V-Heims Hohen­kam­mer, Fred Kopp. Tri­kot­wech­sel, Marsch diri­gie­ren - und eine Block­flö­te als Geschenk für die kom­men­den ruhi­gen Tage 🙂

Später wurden unsere Musi­ker dann noch von unse­rer Medi­en­be­auf­trag­ten inter­viewt. Auf die Frage „Wie hast du dich auf die Som­mer­sai­son vor­be­rei­tet?“ gab es viele unter­schied­li­che - und manche auch etwas aus­wei­chen­de Ant­wor­ten: „Ich habe im Winter eine Mütze für die Kla­ri­net­te gestrickt“, „Ich habe mir Stöcke für das Schlag­zeug geschnitzt“”. Mathi­as behaup­te­te, er habe sich neue grüne Socken gestrickt; diese seien jedoch von der Trach­ten­be­auf­trag­ten nicht geneh­migt worden.

Das erste Mai­wo­chen­en­de blieb ereig­nis­reich: Am Vor­mit­tag des 3. Mai spiel­ten wir bei den Markt­ta­gen in Aller­s­hau­sen, bis wir schließ­lich vom Regen ver­trie­ben wurden. Später am Tag ging es in klei­ner Beset­zung noch zu einem Geburts­tags­ständ­chen mit locke­rer bai­ri­scher Musik.

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Mut­ter­tags­kon­zert

Junges Orches­ter, große Gefühle!

Am Sonn­tag, 11. Mai um 17 Uhr lud unser Jugend­blas­or­ches­ter zu einem beson­de­ren Mut­ter­tags­mo­ment in die Mehr­zweck­hal­le ein. 30 Minu­ten Musik voller Herz, Freude und Ener­gie - ein musi­ka­li­scher Genuss für Groß und Klein. Schon das Setup war beson­ders - das Orches­ter mit­ten­drin, das Publi­kum rund­her­um. So nah an der Musik war man selten! Gleich zu Beginn hieß es Chall­enge Accept­ed. Mit­rei­ßen­de Stücke wie die Amboss Polka und Münch­ner Gemüt­lich­keit luden zum Klat­schen und Mit­sin­gen ein, wäh­rend iri­sche Klänge aus Lord of the Dance und The Gift of Hope die Herzen höher­schla­gen ließen. Zwi­schen­durch sorg­ten char­man­te und wit­zi­ge Ansa­gen von Anki, Flo, Alina, Phil­ipp, Michi, Joni & Co. für Lacher im Publi­kum. Auch beein­dru­ckend: das sechs­köp­fi­ge Schlag­werk­re­gis­ter mit Ver­stär­kung von Stefan und Bern­hard - pure Rhythmus-Power!

Zum emo­tio­na­len Finale haben wir Rosen an unsere Mamas ver­teilt und mit Day­d­reams einen ruhi­gen Aus­klang ange­peilt - doch das Publi­kum wollte mehr! Und so gab’s als zweite Zugabe noch einmal einen schwung­vol­len Rück­blick auf “Lord of the Dance”.

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Ein Sommer voller Jubiläen

500 Jahre Schüt­zen Teu­to­nia Hohen­kam­mer, Blas­mu­sik Peters­hau­sen, Bur­schen­ver­ein und FFW Allershausen

Am 24. Mai fei­er­te die Feu­er­wehr Aller­s­hau­sen ihr 150-jäh­ri­ges Jubi­lä­um mit einem pracht­vol­len Fest­tag. Die Blas­mu­sik Hohen­kam­mer war dabei fest in das zere­mo­ni­el­le Gesche­hen ein­ge­bun­den: Zunächst beglei­te­ten wir den fei­er­li­chen Kir­chen­zug zum öku­me­ni­schen Got­tes­dienst. Im Anschluss führ­ten wir als eine von drei Kapel­len den großen Fest­um­zug durch den Aller­s­hau­se­ner Norden zurück zur Fest­hal­le am Amper­knie an. Ab 15:00 Uhr sorg­ten wir dort für beste Unter­hal­tung und bis in den Abend hinein für ein bai­risch-zünf­ti­ges Ambi­en­te für Ehren­gäs­te und Ver­ei­ne. Nach geta­ner Arbeit durf­ten schließ­lich auch wir Musi­ker das Fest an der Bar aus­klin­gen lassen.

Weiter ging es mit einem Ständ­chen und am 17.Juni in klei­ner, aber feiner Beset­zung (Blech-Runde mit Snare und Becken) im Schloss­bier­gar­ten bei einem Aperitif-Empfang.

Am Fron­leich­nams­tag star­ten unsere Bläser bereits früh am Morgen mit der Fron­leich­nams­pro­zes­si­on. Ab Mittag waren dann wieder alle Musi­ker beim tra­di­tio­nel­len Schüt­zen-Grill­fest im Ein­satz, auch dies­mal bei Kai­ser­wet­ter. Unter den schat­ti­gen Bäumen im Pau­sen­hof stimm­ten viele mit ein in unser selbst arran­gier­tes Wackel­kon­takt-Prosit „Wär ich ein Möbel­stück, dann wär ich eine Lampe aus den 70ern“.
Das Grill­fest bil­de­te zugleich den Auf­takt zum 150-jäh­ri­gen Jubi­lä­um des Schüt­zen­ver­eins Teu­to­nia Hohen­kam­mer, und natür­lich ließen wir es uns nicht nehmen, der Vor­stand­schaft und allen Schüt­zen zu gra­tu­lie­ren. Als klei­nes Geschenk über­reich­ten wir der Vor­stand­schaft - allen voran Sepp Neu­mai­er - jeweils ein Blasmusik-Hohenkammer-Cap.

Der 22. Juni war für uns sowohl kon­di­tio­nell als auch orga­ni­sa­to­risch eine echte Meis­ter­leis­tung, denn das 150-jäh­ri­ge Jubi­lä­um der Teu­to­nia-Schüt­zen über­schnitt sich mit dem 100-jäh­ri­gen Bestehen des Bur­schen­ver­eins Aller­s­hau­sen, zu dem wir bereits im Vor­feld zuge­sagt hatten.
So trafen wir uns früh­mor­gens mit der Fah­nen­ab­ord­nung der Teu­to­nia und den Fest­da­men an der Kirche, um gemein­sam zum Hof der Fah­nen­mut­ter zu mar­schie­ren. Nach einer herz­li­chen Begrü­ßung mit Sekt und einer klei­nen Stär­kung ging es mit Marsch­mu­sik weiter zum Pau­sen­hof der Grund­schu­le. Dort hießen wir die ein­tref­fen­den Ver­ei­ne musi­ka­lisch willkommen.

Dann ging es auf nach Aller­s­hau­sen. Da der Ort auf­grund des Groß­ereig­nis­ses weit­räu­mig gesperrt war und es nur ent­fern­te Park­mög­lich­kei­ten gab, hatten wir einen eige­nen Shut­tle­ser­vice orga­ni­siert. Diese “Taxis” brach­ten uns direkt zum Start­punkt des Kir­chen­zugs. Der Got­tes­dienst mit abschlie­ßen­dem Gemein­schafts­chor aller sechs teil­neh­men­den Musik­ka­pel­len fand unter freiem Himmel auf den Glonn­ter­ras­sen statt. Nach dem Fest­um­zug zurück zum Zelt und einer kurzen Stär­kung brach­ten uns unsere Fahrer wieder nach Hohen­kam­mer zurück. Dort ließen viele von uns diesen ereig­nis­rei­chen Tag gemüt­lich im Pau­sen­hof bei den Schüt­zen ausklingen.

Im Juli ging es dann Schlag auf Schlag weiter: Bei den Aller­s­hau­se­ner Markt­ta­gen schwitz­ten wir bei heißem Wetter, direkt gefolgt von einem Auf­tritt im Bier­gar­ten Rat­zen­ho­fen, wo wir im Schat­ten der Kas­ta­ni­en für echtes baye­ri­sches Lebens­ge­fühl sorg­ten. Auch unser Hei­me­vent im Schloss­bier­gar­ten Hohen­kam­mer durfte im Kalen­der nicht fehlen.

Beson­ders gerne spiel­ten wir auch beim Hel­fer­fest Ende Juli in der Amper­tal­hal­le in Aller­s­hau­sen. Es war uns eine Ehre, den musi­ka­li­schen Rahmen für diesen Abend zu gestal­ten, an dem die Soli­da­ri­tät nach der Hoch­was­ser­ka­ta­stro­phe im Mit­tel­punkt stand. Zu den High­lights zählte der Auf­tritt von Feu­er­wehr­kom­man­dant Fritz Moser als Gastdirigent.

Hier der Bericht des Frei­sin­ger Tag­blatts vom 25.07.2025

Den krö­nen­den, wenn auch etwas feuch­ten Abschluss bil­de­te das 100-jäh­ri­ge Jubi­lä­um der Blas­mu­sik Peters­hau­sen am 27. Juli. Bereits im Vor­feld waren einige unse­rer Musi­ker zu Gast in Peters­hau­sen und lausch­ten den Klän­gen der Tra­di­ti­ons­ka­pel­le “Vierer Blech”. Was dann Sonn­tag sonnig begann, endete später in einer echten Bewäh­rungs­pro­be: Als wir auf der Haupt­stra­ße mar­schier­ten, öff­ne­te der Himmel seine Schleu­sen. Wäh­rend unsere Holz­blä­ser kurz in Haus­ein­gän­gen Schutz such­ten, spiel­ten wir den Umzug tapfer zu Ende und gelei­te­ten die letz­ten Gäste in die Event­hal­le. Trotz nasser Trach­ten blieb die Stim­mung beim abschlie­ßen­den Fest mit Gemein­schafts­chor ungebrochen.

Doch des Regens nicht genug hatte uns die Blas­ka­pel­le Peters­hau­sen über die sozia­len Medien auch zu einer Baum­pflanz-Chall­enge nomi­niert. Wir haben die Her­aus­for­de­rung ange­nom­men und im Garten von unse­rem 2. Vor­stand einen Birn­baum medi­en­wirk­sam eingesetzt.

Mit einem ebenso herz­li­chen wie über­ra­schen­den Auf­tritt ver­ab­schie­de­te unsere Jugend am 18. Juli die lang­jäh­ri­ge Lei­te­rin der Musik­schu­le Amper­tal, Karin Schlag­int­weit, in den Ruhe­stand. Dazu gab es In Leon­hards­buch einen klei­nen Umzug zum Feu­er­wehr­haus, wo wir im Rahmen der offi­zi­el­len Ver­ab­schie­dung ein musi­ka­li­sches Ständ­chen dar­bo­ten. Bereits seit 2012 ver­bin­det die Blas­mu­sik Hohen­kam­mer und die Musik­schu­le eine Part­ner­schaft, in der wir gerade in der Anfangs­zeit einige Auf­trit­te und auch Kon­zer­te gemein­sam bestrit­ten. Natür­lich haben wir auch hier nichts dem Zufall über­las­sen und im Pau­sen­hof der Grund­schu­le eine zusätz­li­che Mar­schier­pro­be abge­hal­ten, ebenso wie zuvor bereits mit der großen Blasmusik.

Hier der Bericht des Frei­sin­ger Tag­blatts vom 21.07.2025 zur Ver­ab­schie­dung von Karin Schlagintweit

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Dele­ga­ti­on

Lei­den­schaft trifft Rampenlicht

Am Sams­tag, den 26. Juli 2025, eröff­ne­te unsere junge For­ma­ti­on “Dele­ga­ti­on” das Sams­tags­pro­gramm des Hohen­kam­mer Open Air. Trotz des Regen­wet­ters ließen sich die Musi­ker ihre Lei­den­schaft nicht nehmen und begeis­ter­ten ihre Fans mit mit­rei­ßen­den Rhyth­men, Gesang und Melo­dien. Trotz Wind und Wetter war die Stim­mung vor der Bühne gran­di­os. Die Spiel­freu­de war anste­ckend und über­trug sich sofort auf die Besu­cher, die in Gum­mi­stie­feln und mit Regen­schir­men vor der Bühne stan­den und mitwippten.

Im Sommer 2025 gab es eine wei­te­re Gele­gen­heit, unsere Dele­ga­ti­on live zu erle­ben: beim Senio­ren­nach­mit­tag des Sozi­al­krei­ses Kirch­dorf. Auch an diesem Tag zeigte sich das Wetter feucht und wech­sel­haft. Dank des bereits für das Kirch­dor­fer Bür­ger­fest auf­ge­bau­ten Zeltes sowie des großen über­dach­ten Außen­be­reichs konn­ten die Gäste die Klänge jedoch tro­cke­nen Haup­tes genie­ßen. So herrsch­te auch hier eine rundum gute Stimmung.

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Die Nach­sai­son

Som­mer­fest und Ferienprogramm

Für unser inter­nes Musi­ker-Som­mer­fest zum Aus­klang der Saison durf­ten wir auch 2025 wieder die Räum­lich­kei­ten unse­res zwei­ten Vor­stands in Unter­wohl­bach nutzen - orga­ni­siert erst­mals als großes gemein­sa­mes Event für Jugend und Blas­mu­sik, sodass eine statt­li­che Anzahl an Teil­neh­mern zusam­men­kam, die es alle unter­zu­brin­gen galt. Natür­lich wurde wieder gegrillt, und alle zusam­men sorg­ten für ein buntes Buffet. Einer der Höhe­punk­te war die Über­ga­be eines neuen Blas­mu­sik-Son­nen­schirms an unser Trom­pe­ten­re­gis­ter, um bei Auf­trit­ten die Flanke rechts außen kühl und leis­tungs­stark zu halten. Am Abend ent­wi­ckel­te sich hinter der Garage noch ein leb­haf­tes Fuß­ball­match, bevor wir das Fest in den Innen­räu­men weiterführten.

Für unsere Mit­wir­kung am Som­mer­fe­ri­en­pro­gramm der Gemein­de Hohen­kam­mer hatten wir eine Füh­rung im Asam­thea­ter in Frei­sing orga­ni­siert. Diese ist jedoch auf­grund zu gerin­ger Anmel­de­zah­len leider nicht zustan­de gekom­men. Statt­des­sen ent­stand Ende August unser eige­nes großes Feri­en­pro­gramm-Pro­jekt: Gemein­sam mit der Jugend dreh­ten wir einen Film für unser Herbst­kon­zert. Denn wir woll­ten unse­rem Publi­kum ein ganz außer­ge­wöhn­li­ches Kon­zert­er­leb­nis bieten - Live-Musik zu Bil­dern auf der Kino­lein­wand. Den inhalt­li­chen Rahmen dafür bil­de­te ein nächt­li­cher Muse­ums­be­such. Gedreht wurde in den Räum­lich­kei­ten von Schloss Hohen­kam­mer: Green­screen auf­bau­en, Beleuch­tung testen, Requi­si­ten schlep­pen, Musi­ker koor­di­nie­ren, Kamera läuft! Zwi­schen 18 und 23 Uhr wurde gedreht, gelacht und improvisiert.

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Herbst­kon­zert des Jugendblasorchesters

Eine Nacht im Museum

Aus den ins­ge­samt 14 Giga­byte und 112 Video­clips, die bei unse­rem Film­dreh in der Som­mer­pau­se ent­stan­den waren, hatte Monika Riedl bis zum Jubo-Kon­zert am 11. Okto­ber ins­ge­samt acht Film­se­quen­zen geschnit­ten. Diese zeig­ten wir dann zur live gespiel­ten Musik.

Unser Nacht­wäch­ter, alias Klaus Kreit­mei­er, begrüß­te die Musi­ker nach der Eröff­nungs­mu­sik aus dem Kino­film live an der “Muse­ums­kas­se” und führte sie gemein­sam mit dem Publi­kum im Film durch ver­schie­de­ne Aus­stel­lungs­räu­me - von der Schön­heit der Natur über die Macht der Natur­ge­wal­ten bis hin zu einem Blick in die unend­li­chen Weiten des Welt­alls. Schließ­lich ent­deck­ten die Musi­ker in einem Aus­stel­lungs­raum ihre Kol­le­gen aus der Jubo-Aka­de­mie, die dann schwung­voll live auf die Bühne “stürm­ten” und im zwei­ten Kon­zert­teil mit­spiel­ten. Zum Abschluss sangen wir zusam­men mit dem Publi­kum und unse­rem Nacht­wäch­ter das Lied Coun­try Roads, inklu­si­ve Karao­ke-Text auf der großen Leinwand.

Unsere Gäste und auch wir selbst waren rest­los begeistert.

Wei­te­re Bilder finden Sie in unse­rem Foto­al­bum
Einen aus­führ­li­chen Nach­be­richt zu unse­rem Mut­ter­tags­kon­zert finden gibt es hier.

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Auf­trit­te im Herbst

Vom Okto­ber­fest bis zum Volkstrauertag

Nach der Som­mer­pau­se über­nahm bei den “großen” Musi­kern dann wieder Helmut Frank den Diri­gen­ten­stab und berei­te­te uns in der großen Kon­zert­be­set­zung auf die nächs­te Neu­jahrs-Sere­na­de vor, die immer­hin unser Jubi­lä­ums­jahr 2026 eröff­nen sollte.

Zuvor freu­ten wir uns aber noch­mals auf einen Bier­gar­ten­auf­tritt im Schloss Hohen­kam­mer.

Und unser Jubo umrahm­te die Okto­ber­fest­fei­er im Pfarr­kin­der­gar­ten mit einem Pro­gramm aus Mär­schen, Walzer und Polka. Es folg­ten am 5. Okto­ber das Pfarr­fest in Hohen­kam­mer in einer klei­nen bai­ri­schen Beset­zung. Im Anschluss an das Pfarr­fest besuch­te eine Abord­nung von uns noch das offene Musi­kan­ten­tref­fen der Schwei­ten­kirch­ner Musi­kan­ten, die an diesem Wochen­en­de auf 40 Jahre Ver­eins­ge­schich­te zurückblickten.

Des Wei­te­ren brach­te der Herbst für uns noch Geburts­tags­ständ­chen, eine runde Musi­ker-Geburts­tags­fei­er („Trom­pe­te, Trom­pe­te - Flü­gel­horn Trom­pe­te„“) und leider auch eine Beer­di­gung.

Dann folgte schon unser letz­ter Auf­tritt vor dem Advent. Wir gestal­te­ten am Volks­trau­er­tag den Got­tes­dienst in der Pfarr­kir­che und umrahm­ten die Gedenk­fei­er am Krie­ger-Ehren­mal. Kleine Quiz­fra­ge: Wie viele Fahnen hängen am Volks­trau­er­tag vor dem Rat­haus? (Auf­lö­sung)

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Wenn das Jahr zur Ruhe kommt

… werden die Musi­ker noch­mals aktiv! Later­nen, Advent und Kerzenschein

Wie jedes Jahr war es uns eine Freude, die Kinder aus Kin­der­gar­ten, Krippe und Schule beim St.-Martinszug zu beglei­ten. Auch 2025 teil­ten wir uns dafür wieder in drei Grup­pen auf - aus Blas­mu­sik und Jubo -, um den neu gestal­te­ten Ster­nen­marsch zum Gemein­de­sta­del mit St.-Martins-Liedern zu umrahmen.

Am Advents­markt beim Gemein­de­stadl durf­ten wir mit stim­mungs­vol­len, vor­weih­nacht­li­chen Weisen und Lie­dern für eine fest­li­che Atmo­sphä­re sorgen. Und im Rahmen des Leben­di­gen Advents­ka­len­ders waren wir in diesem Jahr gleich drei­mal mit dabei: Den Auf­takt mach­ten die Großen am 1. Dezem­ber im Schloss. Kurz vor Weih­nach­ten folg­ten dann das Junior­or­ches­ter (Juno) und das Jugend­blas­or­ches­ter (Jubo) bei jeweils einem wei­te­ren Türl mit advent­li­chen Blä­ser­klän­gen in der Grundschule.

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Und zu guter Letzt

Musik im Kirchenjahr

Unsere Musi­ke­rin­nen und Musi­ker haben auch wäh­rend des Jahres im Pfarr­ver­band immer wieder sehr gerne bei ver­schie­de­nen kirch­li­chen Anläs­sen musi­ziert. So über­nahm eine Blä­sera­b­ord­nung die musi­ka­li­sche Beglei­tung der Oster­mes­se am Oster­sonn­tag, unsere Jugend gestal­te­te eine Andacht in Ried­hof, und ein Kla­ri­net­ten­quar­tett berei­cher­te das Advent­sin­gen in Aller­s­hau­sen. Diese klei­nen, aber viel­fäl­ti­gen Bei­trä­ge zeig­ten auch 2025, wie selbst­ver­ständ­lich sich unser Verein in das kirch­li­che und gesell­schaft­li­che Leben einbringt.

Den Abschluss unse­res Musik­jah­res bil­de­te schließ­lich - wie es gute Tra­di­ti­on ist - die Ein­stim­mung auf die “Mettn”. Mit fei­er­li­chen Blech­blä­ser­klän­gen am Hei­lig­abend sorg­ten wir für eine stim­mungs­vol­le Atmo­sphä­re und setz­ten einen wür­di­gen Schluss­punkt unter ein ereig­nis­rei­ches Jahr.

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Die Blas­mu­sik Hohen­kam­mer zählte im Jahr 2025 ins­ge­samt 265 Mit­glie­der. Diese ver­teil­ten sich auf 107 als aktiv gemel­de­te Musi­ker und 158 för­dern­de Mitglieder.