Das Musikjahr 2025
Neujahrs-Serenade 2025
Bella Italia
Das Musikjahr 2025 begann - wie es sich gehört - am 5. Januar, und zwar mit unserer Neujahrs-Serenade - diesmal unter dem Motto “Bella Italia” und einem Programm voller Musik und mediterranem Charme.
Unter der Leitung von Helmut Frank eröffnete das Orchester das Konzert feierlich mit der Marcia Italiana. Anschließend begaben wir uns mit Italian Holiday auf eine musikalische Reise nach Venedig und stolperten dabei von einer klangvollen Sehenswürdigkeit zur nächsten. Capriccio Italien brachte leidenschaftliche und dramatische Töne ins Programm, während Der Pate uns in die düstere Welt des Untergrunds entführte. Und mit Il Barbiere di Siviglia … Moment mal … Ach, das spielt doch eigentlich keine Rolle! Ob Venedig oder Sevilla - Hauptsache Italien!
Die große Bühnenshow hätte jedem Opernhaus zur Ehre gereicht. Kilian Fetsch und Melanie Lechner führten mit Witz und Charme durch das Rahmenprogramm, das an ein Theaterstück erinnerte. Dazu ein eifriger Pizzafahrer, singender Gondoliere, charmanter Kellner und übermotivierter Carabiniere alias Claus Kreitmeier - das Publikum kam aus dem Lachen nicht mehr heraus.
Musikalisch erklangen zudem Venezia, ein Marcia Militare Italiana, Nessun Dorma von Puccini und das Medley Eros Ramazzotti in Concerto.
Zum Abschluss gabe es noch eine mitreißende Zugabe: Sarà perché ti amo, gesungen von Veronika und Johanna Neumeier sowie Florian und Robert Mottinger. Die Stimmung in der Mehrzweckhalle war ausgelassen, das Publikum sang und klatschte begeistert mit.
Ein Konzert, das nicht nur musikalisch, sondern auch humoristisch ein wahres Meisterwerk war! Bella Italia in Hohenkammer - wer nicht dabei war, hat definitiv etwas verpasst. Arrivederci bis zum nächsten Jahr!
Weitere Bilder finden Sie in unserem Fotoalbum
Hier der Bericht des Freisinger Tagblatts vom 10.01.2025
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Vorbereitung auf die Sommersaison
Proben und Aufwärmphase
Man könnte meinen, dass es in einer Blaskapelle im Winter eher ruhig zugeht, doch das Gegenteil ist der Fall. Gerade die ruhigeren Wochen am Jahresanfang bieten die ideale Gelegenheit, das Repertoire zu erweitern und bekannte Stücke aufzupolieren. Unser musikalischer Leiter für das bayerische Programm, Mathias Wiener, hatte dafür bereits frühzeitig einen detaillierten “Schlachtplan” ausgearbeitet.
Um effektiv an den musikalischen Feinheiten zu feilen, teilten wir uns in den Proben in Instrumentengruppen auf. Als Quartiere für die Kleingruppen dienten neben der Schule auch das Sportheim und erstmals die Baroness-Villa, während die Percussion-Gruppe in Unterwohlbach Quartier bezog. Natürlich kam auch der Teamgeist nicht zu kurz: Ein gemeinsamer Bowlingabend war erstmals Bestandteil unseres “Aufwärmtrainings” (Pins treffen statt Töne) und stärkte den Zusammenhalt für die kommende Saison.
Den ersten offiziellen Einsatz des Jahres bestritten wir am 11. Januar an der Seite der Freiwilligen Feuerwehr Hohenkammer. Nach der Abendmesse begleiteten wir die Mitglieder der Floriansjünger in einem kurzen Umzug durch den nächtlichen Ort - von der Kirche hinunter zum Sportheim zu ihrer Jahreshauptversammlung.
Der Februar führte uns mit einer Beerdigung und zwei Geburtstagsständchen bereits hinein in den musikalischen Alltag. Ein erster bairischer Auftritt erwartete uns beim Patenbitten der FFW Sünzhausen mit der FFW Gremertshausen: In kleiner Formation begleiteten wir den Einzug ins Pfarrheim. Dort sorgten wir für die weiß-blaue Umrahmung des Abends, der von Kilian Fetch mit rhetorischer Brillanz moderiert wurde.
Am 8. März trafen wir uns im OHA zu unserer jährlichen Jahreshauptversammlung, diesmal sogar mit einer kleinen musikalischen Darbietung unserer jungen “Delegation”.
Im späten April war die Schonfrist endgültig vorbei. Der 27. April forderte uns gleich doppelt: Vormittags verliehen wir dem Gedenken zum Kriegerjahrtag einen würdigen Rahmen, und am Spätnachmittag eröffneten wir die Biergartensaison in Hohenkammer. Sowohl unsere Musiker als auch viele Gäste aus Nah und Fern verbrachten einen wunderschönen ersten Abend im Schlossbiergarten.
Der 1. Mai stand ganz im Zeichen des Sportvereins Hohenkammer. Wir begleiteten das Maibaumaufstellen durch die Kinder und Jugendlichen des Vereins. Bei dieser Gelegenheit verabschiedeten wir auch offiziell den langjährigen Wirt des V-Heims Hohenkammer, Fred Kopp. Trikotwechsel, Marsch dirigieren - und eine Blockflöte als Geschenk für die kommenden ruhigen Tage 🙂
Später wurden unsere Musiker dann noch von unserer Medienbeauftragten interviewt. Auf die Frage „Wie hast du dich auf die Sommersaison vorbereitet?“ gab es viele unterschiedliche - und manche auch etwas ausweichende Antworten: „Ich habe im Winter eine Mütze für die Klarinette gestrickt“, „Ich habe mir Stöcke für das Schlagzeug geschnitzt“”. Mathias behauptete, er habe sich neue grüne Socken gestrickt; diese seien jedoch von der Trachtenbeauftragten nicht genehmigt worden.
Das erste Maiwochenende blieb ereignisreich: Am Vormittag des 3. Mai spielten wir bei den Markttagen in Allershausen, bis wir schließlich vom Regen vertrieben wurden. Später am Tag ging es in kleiner Besetzung noch zu einem Geburtstagsständchen mit lockerer bairischer Musik.
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Muttertagskonzert
Junges Orchester, große Gefühle!
Am Sonntag, 11. Mai um 17 Uhr lud unser Jugendblasorchester zu einem besonderen Muttertagsmoment in die Mehrzweckhalle ein. 30 Minuten Musik voller Herz, Freude und Energie - ein musikalischer Genuss für Groß und Klein. Schon das Setup war besonders - das Orchester mittendrin, das Publikum rundherum. So nah an der Musik war man selten! Gleich zu Beginn hieß es Challenge Accepted. Mitreißende Stücke wie die Amboss Polka und Münchner Gemütlichkeit luden zum Klatschen und Mitsingen ein, während irische Klänge aus Lord of the Dance und The Gift of Hope die Herzen höherschlagen ließen. Zwischendurch sorgten charmante und witzige Ansagen von Anki, Flo, Alina, Philipp, Michi, Joni & Co. für Lacher im Publikum. Auch beeindruckend: das sechsköpfige Schlagwerkregister mit Verstärkung von Stefan und Bernhard - pure Rhythmus-Power!
Zum emotionalen Finale haben wir Rosen an unsere Mamas verteilt und mit Daydreams einen ruhigen Ausklang angepeilt - doch das Publikum wollte mehr! Und so gab’s als zweite Zugabe noch einmal einen schwungvollen Rückblick auf “Lord of the Dance”.
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Ein Sommer voller Jubiläen
500 Jahre Schützen Teutonia Hohenkammer, Blasmusik Petershausen, Burschenverein und FFW Allershausen
Am 24. Mai feierte die Feuerwehr Allershausen ihr 150-jähriges Jubiläum mit einem prachtvollen Festtag. Die Blasmusik Hohenkammer war dabei fest in das zeremonielle Geschehen eingebunden: Zunächst begleiteten wir den feierlichen Kirchenzug zum ökumenischen Gottesdienst. Im Anschluss führten wir als eine von drei Kapellen den großen Festumzug durch den Allershausener Norden zurück zur Festhalle am Amperknie an. Ab 15:00 Uhr sorgten wir dort für beste Unterhaltung und bis in den Abend hinein für ein bairisch-zünftiges Ambiente für Ehrengäste und Vereine. Nach getaner Arbeit durften schließlich auch wir Musiker das Fest an der Bar ausklingen lassen.
Weiter ging es mit einem Ständchen und am 17.Juni in kleiner, aber feiner Besetzung (Blech-Runde mit Snare und Becken) im Schlossbiergarten bei einem Aperitif-Empfang.
Am Fronleichnamstag starten unsere Bläser bereits früh am Morgen mit der Fronleichnamsprozession. Ab Mittag waren dann wieder alle Musiker beim traditionellen Schützen-Grillfest im Einsatz, auch diesmal bei Kaiserwetter. Unter den schattigen Bäumen im Pausenhof stimmten viele mit ein in unser selbst arrangiertes Wackelkontakt-Prosit „Wär ich ein Möbelstück, dann wär ich eine Lampe aus den 70ern“.
Das Grillfest bildete zugleich den Auftakt zum 150-jährigen Jubiläum des Schützenvereins Teutonia Hohenkammer, und natürlich ließen wir es uns nicht nehmen, der Vorstandschaft und allen Schützen zu gratulieren. Als kleines Geschenk überreichten wir der Vorstandschaft - allen voran Sepp Neumaier - jeweils ein Blasmusik-Hohenkammer-Cap.
Der 22. Juni war für uns sowohl konditionell als auch organisatorisch eine echte Meisterleistung, denn das 150-jährige Jubiläum der Teutonia-Schützen überschnitt sich mit dem 100-jährigen Bestehen des Burschenvereins Allershausen, zu dem wir bereits im Vorfeld zugesagt hatten.
So trafen wir uns frühmorgens mit der Fahnenabordnung der Teutonia und den Festdamen an der Kirche, um gemeinsam zum Hof der Fahnenmutter zu marschieren. Nach einer herzlichen Begrüßung mit Sekt und einer kleinen Stärkung ging es mit Marschmusik weiter zum Pausenhof der Grundschule. Dort hießen wir die eintreffenden Vereine musikalisch willkommen.
Dann ging es auf nach Allershausen. Da der Ort aufgrund des Großereignisses weiträumig gesperrt war und es nur entfernte Parkmöglichkeiten gab, hatten wir einen eigenen Shuttleservice organisiert. Diese “Taxis” brachten uns direkt zum Startpunkt des Kirchenzugs. Der Gottesdienst mit abschließendem Gemeinschaftschor aller sechs teilnehmenden Musikkapellen fand unter freiem Himmel auf den Glonnterrassen statt. Nach dem Festumzug zurück zum Zelt und einer kurzen Stärkung brachten uns unsere Fahrer wieder nach Hohenkammer zurück. Dort ließen viele von uns diesen ereignisreichen Tag gemütlich im Pausenhof bei den Schützen ausklingen.
Im Juli ging es dann Schlag auf Schlag weiter: Bei den Allershausener Markttagen schwitzten wir bei heißem Wetter, direkt gefolgt von einem Auftritt im Biergarten Ratzenhofen, wo wir im Schatten der Kastanien für echtes bayerisches Lebensgefühl sorgten. Auch unser Heimevent im Schlossbiergarten Hohenkammer durfte im Kalender nicht fehlen.
Besonders gerne spielten wir auch beim Helferfest Ende Juli in der Ampertalhalle in Allershausen. Es war uns eine Ehre, den musikalischen Rahmen für diesen Abend zu gestalten, an dem die Solidarität nach der Hochwasserkatastrophe im Mittelpunkt stand. Zu den Highlights zählte der Auftritt von Feuerwehrkommandant Fritz Moser als Gastdirigent.
Hier der Bericht des Freisinger Tagblatts vom 25.07.2025
Den krönenden, wenn auch etwas feuchten Abschluss bildete das 100-jährige Jubiläum der Blasmusik Petershausen am 27. Juli. Bereits im Vorfeld waren einige unserer Musiker zu Gast in Petershausen und lauschten den Klängen der Traditionskapelle “Vierer Blech”. Was dann Sonntag sonnig begann, endete später in einer echten Bewährungsprobe: Als wir auf der Hauptstraße marschierten, öffnete der Himmel seine Schleusen. Während unsere Holzbläser kurz in Hauseingängen Schutz suchten, spielten wir den Umzug tapfer zu Ende und geleiteten die letzten Gäste in die Eventhalle. Trotz nasser Trachten blieb die Stimmung beim abschließenden Fest mit Gemeinschaftschor ungebrochen.
Doch des Regens nicht genug hatte uns die Blaskapelle Petershausen über die sozialen Medien auch zu einer Baumpflanz-Challenge nominiert. Wir haben die Herausforderung angenommen und im Garten von unserem 2. Vorstand einen Birnbaum medienwirksam eingesetzt.
Mit einem ebenso herzlichen wie überraschenden Auftritt verabschiedete unsere Jugend am 18. Juli die langjährige Leiterin der Musikschule Ampertal, Karin Schlagintweit, in den Ruhestand. Dazu gab es In Leonhardsbuch einen kleinen Umzug zum Feuerwehrhaus, wo wir im Rahmen der offiziellen Verabschiedung ein musikalisches Ständchen darboten. Bereits seit 2012 verbindet die Blasmusik Hohenkammer und die Musikschule eine Partnerschaft, in der wir gerade in der Anfangszeit einige Auftritte und auch Konzerte gemeinsam bestritten. Natürlich haben wir auch hier nichts dem Zufall überlassen und im Pausenhof der Grundschule eine zusätzliche Marschierprobe abgehalten, ebenso wie zuvor bereits mit der großen Blasmusik.
Hier der Bericht des Freisinger Tagblatts vom 21.07.2025 zur Verabschiedung von Karin Schlagintweit
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Delegation
Leidenschaft trifft Rampenlicht
Am Samstag, den 26. Juli 2025, eröffnete unsere junge Formation “Delegation” das Samstagsprogramm des Hohenkammer Open Air. Trotz des Regenwetters ließen sich die Musiker ihre Leidenschaft nicht nehmen und begeisterten ihre Fans mit mitreißenden Rhythmen, Gesang und Melodien. Trotz Wind und Wetter war die Stimmung vor der Bühne grandios. Die Spielfreude war ansteckend und übertrug sich sofort auf die Besucher, die in Gummistiefeln und mit Regenschirmen vor der Bühne standen und mitwippten.
Im Sommer 2025 gab es eine weitere Gelegenheit, unsere Delegation live zu erleben: beim Seniorennachmittag des Sozialkreises Kirchdorf. Auch an diesem Tag zeigte sich das Wetter feucht und wechselhaft. Dank des bereits für das Kirchdorfer Bürgerfest aufgebauten Zeltes sowie des großen überdachten Außenbereichs konnten die Gäste die Klänge jedoch trockenen Hauptes genießen. So herrschte auch hier eine rundum gute Stimmung.
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Die Nachsaison
Sommerfest und Ferienprogramm
Für unser internes Musiker-Sommerfest zum Ausklang der Saison durften wir auch 2025 wieder die Räumlichkeiten unseres zweiten Vorstands in Unterwohlbach nutzen - organisiert erstmals als großes gemeinsames Event für Jugend und Blasmusik, sodass eine stattliche Anzahl an Teilnehmern zusammenkam, die es alle unterzubringen galt. Natürlich wurde wieder gegrillt, und alle zusammen sorgten für ein buntes Buffet. Einer der Höhepunkte war die Übergabe eines neuen Blasmusik-Sonnenschirms an unser Trompetenregister, um bei Auftritten die Flanke rechts außen kühl und leistungsstark zu halten. Am Abend entwickelte sich hinter der Garage noch ein lebhaftes Fußballmatch, bevor wir das Fest in den Innenräumen weiterführten.
Für unsere Mitwirkung am Sommerferienprogramm der Gemeinde Hohenkammer hatten wir eine Führung im Asamtheater in Freising organisiert. Diese ist jedoch aufgrund zu geringer Anmeldezahlen leider nicht zustande gekommen. Stattdessen entstand Ende August unser eigenes großes Ferienprogramm-Projekt: Gemeinsam mit der Jugend drehten wir einen Film für unser Herbstkonzert. Denn wir wollten unserem Publikum ein ganz außergewöhnliches Konzerterlebnis bieten - Live-Musik zu Bildern auf der Kinoleinwand. Den inhaltlichen Rahmen dafür bildete ein nächtlicher Museumsbesuch. Gedreht wurde in den Räumlichkeiten von Schloss Hohenkammer: Greenscreen aufbauen, Beleuchtung testen, Requisiten schleppen, Musiker koordinieren, Kamera läuft! Zwischen 18 und 23 Uhr wurde gedreht, gelacht und improvisiert.
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Herbstkonzert des Jugendblasorchesters
Eine Nacht im Museum
Aus den insgesamt 14 Gigabyte und 112 Videoclips, die bei unserem Filmdreh in der Sommerpause entstanden waren, hatte Monika Riedl bis zum Jubo-Konzert am 11. Oktober insgesamt acht Filmsequenzen geschnitten. Diese zeigten wir dann zur live gespielten Musik.
Unser Nachtwächter, alias Klaus Kreitmeier, begrüßte die Musiker nach der Eröffnungsmusik aus dem Kinofilm live an der “Museumskasse” und führte sie gemeinsam mit dem Publikum im Film durch verschiedene Ausstellungsräume - von der Schönheit der Natur über die Macht der Naturgewalten bis hin zu einem Blick in die unendlichen Weiten des Weltalls. Schließlich entdeckten die Musiker in einem Ausstellungsraum ihre Kollegen aus der Jubo-Akademie, die dann schwungvoll live auf die Bühne “stürmten” und im zweiten Konzertteil mitspielten. Zum Abschluss sangen wir zusammen mit dem Publikum und unserem Nachtwächter das Lied Country Roads, inklusive Karaoke-Text auf der großen Leinwand.
Unsere Gäste und auch wir selbst waren restlos begeistert.
Weitere Bilder finden Sie in unserem Fotoalbum
Einen ausführlichen Nachbericht zu unserem Muttertagskonzert finden gibt es hier.
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Auftritte im Herbst
Vom Oktoberfest bis zum Volkstrauertag
Nach der Sommerpause übernahm bei den “großen” Musikern dann wieder Helmut Frank den Dirigentenstab und bereitete uns in der großen Konzertbesetzung auf die nächste Neujahrs-Serenade vor, die immerhin unser Jubiläumsjahr 2026 eröffnen sollte.
Zuvor freuten wir uns aber nochmals auf einen Biergartenauftritt im Schloss Hohenkammer.
Und unser Jubo umrahmte die Oktoberfestfeier im Pfarrkindergarten mit einem Programm aus Märschen, Walzer und Polka. Es folgten am 5. Oktober das Pfarrfest in Hohenkammer in einer kleinen bairischen Besetzung. Im Anschluss an das Pfarrfest besuchte eine Abordnung von uns noch das offene Musikantentreffen der Schweitenkirchner Musikanten, die an diesem Wochenende auf 40 Jahre Vereinsgeschichte zurückblickten.
Des Weiteren brachte der Herbst für uns noch Geburtstagsständchen, eine runde Musiker-Geburtstagsfeier („Trompete, Trompete - Flügelhorn Trompete„“) und leider auch eine Beerdigung.
Dann folgte schon unser letzter Auftritt vor dem Advent. Wir gestalteten am Volkstrauertag den Gottesdienst in der Pfarrkirche und umrahmten die Gedenkfeier am Krieger-Ehrenmal. Kleine Quizfrage: Wie viele Fahnen hängen am Volkstrauertag vor dem Rathaus? (Auflösung)
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Wenn das Jahr zur Ruhe kommt
… werden die Musiker nochmals aktiv! Laternen, Advent und Kerzenschein
Wie jedes Jahr war es uns eine Freude, die Kinder aus Kindergarten, Krippe und Schule beim St.-Martinszug zu begleiten. Auch 2025 teilten wir uns dafür wieder in drei Gruppen auf - aus Blasmusik und Jubo -, um den neu gestalteten Sternenmarsch zum Gemeindestadel mit St.-Martins-Liedern zu umrahmen.
Am Adventsmarkt beim Gemeindestadl durften wir mit stimmungsvollen, vorweihnachtlichen Weisen und Liedern für eine festliche Atmosphäre sorgen. Und im Rahmen des Lebendigen Adventskalenders waren wir in diesem Jahr gleich dreimal mit dabei: Den Auftakt machten die Großen am 1. Dezember im Schloss. Kurz vor Weihnachten folgten dann das Juniororchester (Juno) und das Jugendblasorchester (Jubo) bei jeweils einem weiteren Türl mit adventlichen Bläserklängen in der Grundschule.
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Und zu guter Letzt
Musik im Kirchenjahr
Unsere Musikerinnen und Musiker haben auch während des Jahres im Pfarrverband immer wieder sehr gerne bei verschiedenen kirchlichen Anlässen musiziert. So übernahm eine Bläserabordnung die musikalische Begleitung der Ostermesse am Ostersonntag, unsere Jugend gestaltete eine Andacht in Riedhof, und ein Klarinettenquartett bereicherte das Adventsingen in Allershausen. Diese kleinen, aber vielfältigen Beiträge zeigten auch 2025, wie selbstverständlich sich unser Verein in das kirchliche und gesellschaftliche Leben einbringt.
Den Abschluss unseres Musikjahres bildete schließlich - wie es gute Tradition ist - die Einstimmung auf die “Mettn”. Mit feierlichen Blechbläserklängen am Heiligabend sorgten wir für eine stimmungsvolle Atmosphäre und setzten einen würdigen Schlusspunkt unter ein ereignisreiches Jahr.
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Die Blasmusik Hohenkammer zählte im Jahr 2025 insgesamt 265 Mitglieder. Diese verteilten sich auf 107 als aktiv gemeldete Musiker und 158 fördernde Mitglieder.
